- 18.08.2014, 21:31
#451808
Liebe Unimog-Freunde,
in einer Woche geht's los! Die Vorfreude und Spannung steigen kräftig an.
Ein Highlight der Reise ist ein Fototermin in Regensburg - einer meiner früheren Heimaten - auf dem Haidplatz am Mittwoch 27.08.2014 um ca. 18 Uhr.
Die örtliche Presse (Mittelbayerische Zeitung) dort will unser Eintreffen vorher ankündigen und über uns eine kleine Reportage machen. Sie erhielt folgenden Pressetext, der auch sonst frei verwendet werden darf.
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Mit zehn historischen Unimog unterwegs
Wir sind zehn Unimog-Begeisterte, die nun bereits zum vierten Male eine ausgedehnte mehrtägige Reise mit unseren eigenen restaurierten Fahrzeugen unternehmen. Es handelt sich um die Typen 411, 421 und 406. Zwei von uns nehmen ihre Kinder mit, die sich kein schöneres Ferienerlebnis vorstellen können. Wir waren schon in den Niederlanden, in der Silvretta in Österreich und in den Dolomiten.
Diesmal bleiben wir im schönen Süddeutschland. In sieben Tagen sind etwa 1600 km zurückzulegen. Die Route lässt sich grob mit den Orten Offenburg, Ulm, München, Regensburg, Weiden, Bamberg, Heidelberg und Offenburg beschreiben. Sie ist detailliert geplant, lässt sich aber je nach Wetter, Lust und Laune abkürzen oder noch verlängern. Zum Beispiel von Regensburg nach Weiden könnten wir - oder zumindest einige von uns - den Arber umrunden. Dann kämen als Tagesetappe fast 300 km zusammen.
Zuverlässig ohne Elektronik
Die als Land- und Forstwirtschaftliche Zugmaschinen oder Ackerschlepper mit Allradantrieb konstruierten Fahrzeuge aus den 1960er bis 1980er Jahren sind mit robusten Dieselmotoren, kräftigen Antriebssträngen und Fahrwerken ausgestattet. Da gibt es keine zum Betrieb notwendige Elektronik. Notfalls fahren sie auch ganz ohne Strom. Dies und ein gut gewarteter technischer Zustand sind beste Voraussetzungen für eine pannenfreie Fahrt. Bisher ist auch nichts ernsthaft kaputt gegangen oder ließ sich noch unterwegs zumindest provisorisch reparieren.
Gutes Kartenmaterial ist Basis für die Routenplanung und natürlich eine Rückfallebene, falls Navi oder Smartphone streiken sollten. Denn neben den Fahrern wird auch die Elektronik durch Vibration, Hitze vom im Fahrerhaus angeordneten Motor, Staub und Feuchtigkeit - besonders bei den Cabrios - arg strapaziert.
Schöne Täler
Gestartet wird am Rhein. Dann geht es das Kinzigtal hinauf, an vielen kleinen Flüssen entlang, über den Neckar und die südlichen Zuflüsse der Donau, schließlich der Altmühl folgend an die Donau bei Regensburg. Naab und Regen geben die weitere Strecke vor. Auf dem Rückweg liegen zwischen Main und Neckar noch viele romantische Flusstäler. Der Streckenverlauf ist entsprechend durch unzählige Kurven gekennzeichnet. Die tonnenschweren Fahrzeuge haben meist weder Servolenkung noch Bremskraftunterstützung. So kommen die Fahrer nicht nur bei heißem Wetter mitunter ganz schön ins Schwitzen. Und Muskelkater in den Armen vom lenken und schalten sowie in den Beinen vom bremsen und auskuppeln können vorkommen. Aber es macht doch großen Spaß mit Durchschnittsgeschwindigkeiten um 40 km/h die Landschaft zu erleben und zu genießen. Hauptsache es bleibt trocken.
Gutes Bier
Am Ende eines Tages wird natürlich geduscht und gemütlich zu Abend gegessen bevor man sich müde und zufrieden ins Bett fallen lässt. Meist sind es Brauereigasthöfe wie der Prössl-Bräu auf dem Adlersberg bei Regensburg, wo wir die Erlebnisse des Tages bei einem kräftigen Mahl und ein paar Gläsern Bier noch einmal an uns vorbei ziehen lassen. Für den ansehnlichen Fuhrpark ist dort auch genügend Stellfläche vorhanden und reserviert.
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Zuletzt geändert von OPTI-MOG am 20.08.2014, 21:04, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße
Christoph (schreibt hier nicht mehr)
https://youtu.be/aDXokacl6Cc Bilder einer Werkstatt
https://youtu.be/dxRgsTAtpCs - Feinmechanische Arbeiten auf einer alten Drehmaschine
https://youtu.be/NkdJCcsWyds - Kombipresser mit neuer Zahnradpumpe
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