Category Archives: Allgemein

  • Unimog und die Bedeutung von regelmäßigen KFZ-Gutachten

    Der berühmte Mercedes-Benz Unimog ist weit mehr als nur ein Fahrzeug; er ist ein Symbol für Robustheit und Vielseitigkeit. Mit seinen einzigartigen Fähigkeiten, von der Land- und Forstwirtschaft bis hin zu Expeditionen und Rettungseinsätzen, begeistert der Unimog viele Enthusiasten weltweit. Angesichts seiner außergewöhnlichen Leistungsfähigkeit ist es umso wichtiger, dass die Sicherheit und Performance dieses beeindruckenden Fahrzeugs durch regelmäßige KFZ-Gutachten gewährleistet wird. Unimog-Besitzer sollten diese Gutachten als eine wesentliche Maßnahme betrachten, um den hohen Ansprüchen im täglichen Einsatz gerecht zu werden und gleichzeitig die Langlebigkeit ihres Fahrzeugs zu sichern. In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick darauf, warum diese Gutachten für Unimog-Besitzer unerlässlich sind und wie sie dazu beitragen, das volle Potenzial Ihres Fahrzeugs zu nutzen.

    Warum KFZ-Gutachten für Unimog-Besitzer entscheidend sind

    Der Besitz eines Unimog kommt mit der Verantwortung, das Fahrzeug optimal und sicher zu betreiben. Ein regelmäßiges KFZ-Gutachten hilft nicht nur, den aktuellen Zustand Ihres Fahrzeugs zu bewerten, sondern auch unentdeckte Mängel oder Abnutzungen zu identifizieren, die möglicherweise die Leistung oder Sicherheit beeinträchtigen könnten. Die Expertise eines erfahrenen KFZ Gutachter in Köln bietet Ihnen die Gewissheit, dass Ihr Unimog alle technischen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus ermöglichen diese Gutachten, potenzielle Gefahrenquellen frühzeitig zu erkennen, was besonders in anspruchsvollen Umgebungen von Vorteil ist.

    Regelmäßige Gutachten bieten mehrere Vorteile:

    • Früherkennung von mechanischen Problemen
    • Vermeidung von kostspieligen Reparaturen durch rechtzeitige Wartung
    • Sicherung und Erhaltung des Fahrzeugwerts
    • Schutz durch Einhaltung gesetzlicher Sicherheitsstandards
    • Langlebigkeit des Fahrzeugs durch proaktive Wartung

    Darüber hinaus liefern KFZ-Gutachten entscheidende Daten, die dabei helfen, das Fahrzeug langfristig zu planen und die Betriebskosten zu optimieren. Denn gerade bei einem vielseitigen Nutzfahrzeug wie dem Unimog ist es von höchster Bedeutung, auf etwaige Probleme vorbereitet zu sein, um den kontinuierlichen Einsatz zu gewährleisten. Auf der Seite Unimog-Kaufberatung können potenzielle Käufer mehr über die Aspekte erfahren, die beim Erwerb eines Unimogs berücksichtigt werden sollten. Die Investition in regelmäßige Gutachten ist also nicht nur eine Vorsichtsmaßnahme, sondern auch eine strategische Entscheidung, die langfristig Kosten und Risiken minimiert. (mehr …)

    Kindermann Unimog
  • Der Aufstieg der Live-Dealer-Casinos: Wie Technologie das Glücksspiel verändert

    In den letzten Jahren hat die Existenz von Live Dealer Casinos den Spielraum bei dem Spiel verändert, und zwar so, dass immer mehr Menschen echtes Casino spielen wollen, ohne dass sie das Haus verlassen müssen. Tatsächlich ist dies dank moderner Technologien wie Livestreaming und interaktiven Plattformen möglich geworden. In diesem Artikel beleuchten wir, was Live-Dealer-Casinos sind, welche Technologie dahintersteckt und warum sie bei Spielern – besonders in der Welt der Online Casino Deutschland – immer beliebter werden.

    Was sind Live-Dealer-Casinos? Ein Überblick

    Ein Live-Dealer-Casino ist ein Kreuz zwischen einem physischen Casino und einem Online-Casino. Darin schmieden sie das Konzept von „echten“ Spielen, bei dem der Spieler mit echten Live-Croupiers spielen kann, indem er sich eine Webcam ansieht. Ein Live-Casino ist gegenüber einem Online-Casino ziemlich unzulänglich, da der Spieler keine Interaktion mit dem Dealer aufnehmen kann. Anstelle einer Zufallszahlerzeugungsroboterausrüstung wie in den meisten Online-Casino-Spielen spielt der Spieler mit echten Händlern und echte Zeit. Der Dealer führt das Spiel selbst durch, teilt die Karten aus, rollt das Roulette und andere Dinge alles, was auf einem Stream angezeigt wird.Dem Spieler wird die Möglichkeit gegeben, bequem vor dem Computer oder dem Mobilgerät zu sitzen und den Real-Life-Dealer zu sehen, schließlich hat er sogar die Option, die Kamera einzuschalten und sich selbst zu engagieren. All dies findet in professionellen Studios statt, die wie echte Casinos eingerichtet sind. In einigen Fällen werden die Spiele aus echten gezeigt. Was ein Live-Dealer-Casino wirklich von den anderen unterscheidet, ist, dass man mit dem Croupier und den anderen Spielern im Chat-Format sprechen kann. Es bietet eine soziale Komponente, die bei normalen Online-Spielen nicht erfüllt ist.

    Die Rolle der Technologie bei der Entwicklung von Live-Dealer-Casinos

    Ohne moderne Technologie wäre das Live-Dealer-Casino nicht möglich, und unter anderem ist Live-Streaming eine der wichtigsten. In Hochauflösungsqualität wird die Leistung von Kameras erfasst, die das Spiel des Dealers aufnehmen, und ein LiveBild wird auf dem Bildschirm des Spielers angezeigt. Die meisten Studios, in denen sich die Händler des Spiels befinden, werden von mehreren Kameras überwacht, um dem Spieler die Möglichkeit zu geben, so einfach wie möglich in das Live-Casino-Gefühl einzutauchen. Alles wird von ausgeklügelter Software hinter den Kulissen unterstützt, die es den Spielern ermöglicht, Wetten zu platzieren und mit dem Dealer zu interagieren. Einige davon unterstützen Technologien, wie KI, um sicherzustellen, dass das Spielerlebnis so glatt wie möglich verlaufen bleibt und als nächstes das beste Erlebnis bietet, das er bieten kann.

    Zweitens, die technologische Entwicklung, die den Live Dealer Casinos zum Erfolg geführt hat. Menschen spielen heute lieber auf mobilen Geräten als auf Computern oder Laptops. Mit mobilen Casino Apps und optimierten Webseiten für Smartphones und Tablet-PCs können Spieler ihre Lieblingsspiele von überall aus spielen: auf der Couch, im Bett oder auf dem Weg zur Arbeit. Zum Beispiel waren mobile Live Dealer Spiele in den Top de Online-Casinos sehr gefragt.

    (mehr …)

    Buch und Bild Unimog Literatur
  • Studium der Fahrzeugtechnik: Wie man sich optimal auf eine Karriere in der Automobilindustrie vorbereitet

    Ein Studium der Fahrzeugtechnik zu absolvieren, ist in der heutigen Zeit eine echte Herausforderung. Mit der richtigen Planung ist es jedoch möglich, das Studium erfolgreich hinter sich zu bringen. Einige bewährte Strategien stellen wir Ihnen in diesem Beitrag vor.

    Durch Praktika Erfahrungen sammeln 

    Praktika sind in technischen Berufen von immenser Wichtigkeit. Dies gilt besonders für den Fahrzeugbau, in dem die Praxis an erster Stelle steht. Schon aufgrund der Studienanforderungen absolvieren die meisten Fahrzeugtechnik-Studenten während der Hochschulausbildung Praktika in Fachbetrieben oder sogar bei etablierten Herstellern. Praktisch alle der 73 Hochschulen, die in Deutschland Fahrzeugtechnik-Studiengänge anbieten, verlangen Praktika von den Studierenden.

     

    Beim obligatorischen Praktikumsbericht kann Ihnen ein Ghostwriter helfen. Ein Ghostwriter Zürich kann den Bericht perfekt strukturieren und so gestalten, dass der Dozent nicht anders kann, als eine gute Note zu vergeben. Viele Studierende der Fahrzeugtechnik greifen auf die Dienste von Autoren zurück, um sich bei der Erstellung von universitären Facharbeiten unter die Arme greifen zu lassen.

    (mehr …)

    Univoit Unimog
  • 1955: UNIMOG-Ratgeber ‘Forestry”

    The customer magazine ‘UNIMOG-Ratgeber’ was a particularly positive example of customer loyalty from 1953 onwards. Special applications of the all-rounder all over the world and attachments were presented.

    As the Unimog was originally developed for agriculture and forestry, it is not surprising that issue 7 from 1955 was dedicated almost exclusively to the topic of ‘Forestry and the timber industry’. But read for yourself:

     

     

    This magazine was also published in German and Spanish.

     

    Buch und Bild Unimog Literatur
  • 1955: UNIMOG-Ratgeber “Forst”

    UNIMOG-Ratgeber 7. 1955 “Forst”

    Das Kundenmagazin „UNIMOG-Ratgeber“ war ab 1953 ein sehr positives Beispiel für die Kundenbindung. Besondere Einsätze des Alleskönners in aller Welt und Anbaugeräte wurden vorgestellt.

    Da der Unimog ursprünglich für die Land- und Forstwirtschaft entwickelt worden war, wundert es nicht, dass das Heft 7 aus dem Jahr 1955 fast ausschließlich dem Thema „Forstwirtschaft und Holzwirtschaft“ gewidmet wurde. Aber lesen Sie selbst:

     

     

    (mehr …)

    Schüssler Unimog
  • Fotowettbewerb: “Unimog und MB-trac im Forst”

    Gewinn: Das Buch “MB-trac mit Forstaufbauten” von Michel Kaiser – auf Wunsch mit Widmung des Autors.

    Bist du ein begeisterter Fotograf und liebst Mercedes-Benz Unimog und MB-trac im Forsteinsatz? Dann mach mit bei unserem Fotowettbewerb und gewinne das faszinierende Buch “MB-trac mit Forstaufbauten” von Michel Kaiser!

    Teilnahmebedingungen:

    1. Thema: Dein Foto muss einen Unimog oder MB-trac im Forsteinsatz zeigen.
    2. Einsendung: Lade dein Foto auf der Unimog-Community im MB-trac Forum hoch.
    3. Frist: Einsendeschluss ist der 31. Juli 2024.

    So machst du mit:

    1. Melde dich auf unimog-community.de/mbtrac an.
    2. Lade dein Foto im entsprechenden Fotowettbewerbs-Thread hoch.
    3. Schreibe eine kurze Beschreibung zu deinem Foto (max. 150 Wörter).

    Das beste Foto wird von Jurymitglied Michel Kaiser ausgewählt und der Gewinner erhält das Buch “MB-trac mit Forstaufbauten”.

    Zeig’ uns deine schönsten und beeindruckendsten Aufnahmen von Unimog und MB-trac im Wald und werde Teil unserer Community!

    Wir freuen uns auf deine Teilnahme und wünschen allen Teilnehmern viel Glück!

    Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

    Henne Unimog
  • MB-trac Experte Michel Kaiser schreibt Henne Chronik und bringt weitere Bücher heraus

    Der MB-trac Spezialist, Buchautor und UCOM-Moderator Michel Kaiser schreibt zum 100-jährigen Firmenjubiläum von Henne-Unimog eine bebilderte Chronik. Die Chronik wird im Unimog- und MB-trac Jahrbuch 2025 abgedruckt und kann ab Oktober auch als Sonderdruck über unseren Shop bestellt werden. Auch wird er mit Rat und Tat am 21.07.2024 auf der Jubiläumsveranstaltung teilnehmen und gerne Fragen rund um den MB-trac und Unimog beantworten. 

    Unter seiner Feder entstehen gerade drei neue Bücher zum Thema Unimog und MB-trac, sowie „Der MB-trac Kalender“ im Podszun Verlag.

    Am 17.11.2024 wird er ein neues MB-trac Buch im Unimog-Museum vorstellen. An diesem Tag sind MB-trac Enthusiasten gerne mit Fahrzeug eingeladen. Kaiser wird Vorträge halten und es gibt Sonderführungen zum Thema MB-trac.

    Auf seiner Instagram Seite instagram.com/mbtrac_passion kann man tolle Beiträge zum Thema Unimog und MB-trac sehen. Er ist zudem im Unimog-Club Gaggenau im Social-Media Team tätig, hier in der Unimog-Community ist er Forenmoderator.

    Wir als UCOM freuen uns auf die tolle Zusammenarbeit mit dem MB-trac Spezialisten.

    Henne Unimog
  • Vor 75 Jahren kam Roland Feix zum Boehringer-Unimog – Roland Feix joined the Boehringer Unimog 75 years ago

    Der erste Unimog-Prospekt von 1948 war schicksalhaft für den Lebensweg von Roland Feix. – The first Unimog brochure from 1948 was fateful for the life of Roland Feix – Foto: Wessel

    English text below

    Vor 75 Jahren fuhr Roland Feix 400 Kilometer mit dem Fahrrad von Marktredwitz in Oberfranken nach Göppingen, weil ihn ein Unimog-Prospekt besonders beeindruckt hatte. Dort angekommen wurde er am 4. Juli per Handschlag vom Leiter des Unimog-Versuchs und des -Kundendienststes, Christian Dietrich, für den Unimog-Bereich der Maschinenfabrik Gebrüder Boehringer spontan eingestellt. Er begann als Monteur am Unimog mit der Fahrgestell-Endnummer 23, um das Fahrzeug kennenzulernen.

    Nach dieser Einarbeiung in der Montage wurde es die Hauptaufgabe von Roland Feix, den Unimog in Deutschland bekanntzumachen. Gerne erinnert er sich an die Vorführungen in Bayern im Gebiet des erfolgreichen Generalvertreters Henne mit dem genialen Unimog-Verkaufsleiter Otto Seyfried. 150 der 602 bei Boehringer montierten Unimog wurden von Henne-München verkauft.

    Anfang 1951 folgte der Wechsel der Unimog-Mannschaft von Boehringer in Göppingen zu Daimler-Benz in Gaggenau.

    Ein strapaziöses Erlebnis war es, ebenfalls 1951, auf einer Tour durch Europa den Unimog in verschiedenen Ländern bekanntzumachen. In Spanien saß sogar General Franco auf dem Beifahrersitz.

    Zurück in Gaggenau kam 1952 das Angebot von Christian Dietrich, für zwei Monate zusammen mit seinem Kollegen Walter Ahr in Argentinien den Unimog in der Landwirtschaft vorzuführen. Dort wurden unzählige Vorführungen gemacht. Aber auch die dortige Eisenbahngesellschaft und Explorationsfirmen für Erdöl und Erdgas interessierten sich für den Unimog. So wurden aus den geplanten zwei Monaten schließlich zwei Jahre. Bereits 1954 kam Feix für weitere sechs Jahre nach Argentinien – mit Einsätzen auch in Uruguay, Paraguay und Chile. 1960 übersiedelte er für sieben Jahre nach Kolumbien, um von dort Lateinamerika zu betreuen.

    Wieder in Gaggenau wurde er 1967 als Referent für den Export nach Lateinamerika, Spanien und Portugal verantwortlich. Die Gründung des Unimog-Clubs Gaggenau im Mai 1993 war fast zeitgleich mit dem Ausscheiden von Roland Feix aus seinem aktiven Berufsleben im Juli.

    Viele Jahre war er im Vorstand des Clubs als Betreuer der ausländischen Mitglieder tätig. 2008 wurde er beim Ausscheiden aus dem Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt. Insbesondere in der Konzeptionsphase des Unimog-Museums brachte er sich mit vielen Ideen, aber auch durch aktive Mitarbeit ein.

    Neben dem Unimog gehört seine Leidenschaft der Fastnacht. Das begann in den 1970er Jahren als Akkordeon-Spieler bei einem Umzug. Ab 1986 organisierte er die Teilnahme seiner Grokage an den Umzügen mit Unimog. Bald war er als Senator verantwortlich für die Ausgestaltung der Halle für die Sitzungen einschließlich Bühnenaufbau.

    Dank des Unimog-Einsatzes in Argentinien lernte Roland Feix in Buenos Aires am Nationalfeiertag 1952 seine aus Wien stammende Musikpädagogin Elisabeth kennen. Schon zwei Jahre später wurde geheiratet. Heute haben sie drei Kinder, sechs Enkel und vier Urenkel.

    “Der Unimog hält jung” gibt Roland Feix immer gerne zur Antwort, wenn er gefragt wird, wie er mit 96 Jahren so fit sein kann – geistig und körperlich. Sein privates Fitness-Programm besteht insbesondere im häufigen strammen Gehen zu Besorgungen in der Stadt oder auch mal ins Unimog-Museum. Dort ist er immer wieder als Führer von Besuchergruppen im Einsatz.

    Übrigens: Dass sich das Eintreten von Roland Feix in den Unimog-Bereich am 4. Juli 2024 zum 75. Mal gejährt hat, ist Peter Winkler, zweiter stellvertretender Leiter der  UCG-Regionalgruppe Göppingen-Stauferland, aufgefallen. Danke!

    Michael Wessel

    Roland Feix joined the Boehringer Unimog 75 years ago

    75 years ago, Roland Feix cycled 400 kilometres from Marktredwitz in Upper Franconia to Göppingen because he had been particularly impressed by a Unimog brochure. When he arrived there on 4 July, he was spontaneously hired by the head of Unimog testing and customer service, Christian Dietrich, for the Unimog division of Maschinenfabrik Gebrüder Boehringer. He started as a fitter on the Unimog with chassis number 23 in order to familiarise himself with the vehicle.

    After this training in assembly, Roland Feix’s main task was to publicise the Unimog in Germany. He fondly remembers the demonstrations in Bavaria in the territory of the successful general agent Henne with the brilliant Unimog sales manager Otto Seyfried. 150 of the 602 Unimogs assembled by Boehringer were sold by Henne-München.

    At the beginning of 1951, the Unimog team moved from Boehringer in Göppingen to Daimler-Benz in Gaggenau.

    It was a gruelling experience, also in 1951, to make the Unimog known in various countries on a tour through Europe. In Spain, even General Franco sat in the passenger seat.

    Back in Gaggenau in 1952, Christian Dietrich was offered the opportunity to demonstrate the Unimog in agriculture for two months in Argentina together with his colleague Walter Ahr. Countless demonstrations were given there. The local railway company and oil and gas exploration companies were also interested in the Unimog. The planned two months eventually turned into two years. In 1954, Feix returned to Argentina for a further six years – with assignments in Uruguay, Paraguay and Chile. In 1960, he moved to Colombia for seven years to look after Latin America from there.

    Back in Gaggenau in 1967, he became responsible for exports to Latin America, Spain and Portugal. The founding of the Unimog Club Gaggenau in May 1993 almost coincided with Roland Feix’s retirement in July.

    For many years, he was a member of the club’s board of directors, looking after the foreign members. In 2008, he was made an honorary member when he retired from the board. He was particularly involved in the conception phase of the Unimog Museum, contributing many ideas as well as active participation.

    In addition to the Unimog, his passion is carnival. This began in the 1970s as an accordion player in a parade. From 1986, he organised the participation of his Grokage in the parades with Unimog. Soon, as a senator, he was responsible for organising the hall for the sessions, including setting up the stage.

    Thanks to the Unimog mission in Argentina, Roland Feix met his music teacher Elisabeth from Vienna in Buenos Aires on the bank holidays in 1952. They married just two years later. Today they have three children, six grandchildren and four great-grandchildren.

    “The Unimog keeps you young,” Roland Feix always likes to say when asked how he can be so fit at the age of 96 – both mentally and physically. His private fitness programme consists in particular of frequent brisk walks to run errands in the city or even to the Unimog Museum. He is always on duty there as a guide for visitor groups.

     

     

    Buch und Bild Unimog Literatur
  • Unimog-Club Gaggenau auf der Bodensee-Klassik 2024 am kommenden Wochenende

     

    Auf der Klassikwelt Bodensee in Friedrichshafen zeigen einige Markenclubs der Marke Mercedes-Benz ein unterschiedliches Portfolio an ausgewählten Fahrzeugen. Neben eher seltenen Fahrzeugen, gibt es zahlreiche G-Klasse, Unimog sowie S-Klasse und Pagode-Modelle. So zeigt sich nicht nur der Unimog Club Gaggenau, e.V., sondern ebenso Freunde rund um die E-Klasse, G-Klasse oder den SL. Freunde des Pagode-Modells kommen auf der Klassikwelt Bodensee so ebenso auf ihre Kosten, wie Interessenten anderer klassischer Baureihen von Mercedes-Benz selbst.

     

    GEMEINSAME MESSEAUFTRITT DER MARKENCLUBS VON MERCEDES-BENZ

    Als besondere Erlebnis bietet der Unimog-Club Gaggenau unweit der gemeinsamen Messepräsenz einen Offroad-Park mit Unimog-Rampenfahrt an: Zudem gibt es wieder  die Mitfahrmöglichkeiten in zahlreichen Fahrzeugen. 

    DIE MARKENCLUBS

    Rund 100.000 Mitglieder in 80 Clubs lassen die Tradition der Marke Mercedes-Benz durch ihre vielfältigen Auftritte am Steuer ihrer Klassiker in der Öffentlichkeit leben und wahren das automobile Kulturgut im Zeichen des silbernen Sterns. Die Mitglieder der Markenclubs sind dabei  unverzichtbare Botschafter der Marke Mercedes-Benz.

    Durch zahlreiche von Mercedes-Benz Classic koordinierte Aktivitäten und Veranstaltungen wird die Verbindung der Clubs mit der Marke Mercedes-Benz intensiviert und die automobilen Kulturgüter des ältesten Automobilherstellers der Welt bewahrt. Denn Mercedes-Benz ist Tradition und Sorgfalt. Gestern wie heute. Und auch in Zukunft.

    Eine vollständige Übersicht über alle weltweit offiziell anerkannten Mercedes-Benz Markenclubs finden Sie hier.

    Weitere Impressionen von der Klassikwelt Bodensee 2023:

     

    Schüssler Unimog
  • Die Unimog-Gerätehandbücher ab 1955

    Das UNIMOG-Gerätehandbuch Landwirtschaft von 1955 – Foto Michael Wessel

    Geballte Ladung an Informationen

    Zwei Unimog-Gerätehandbücher von 1955

    Zwei Gerätehandbücher von 1955 geben einen Überblick zum Einsatz des Unimog in der Landwirtschaft sowie in der Forstwirtschaft und im Gewerbe

    Deckblatt des UNIMOG-Gerätehandbuchs Landwirtschaft von 1955

    Auf den ersten Blick sieht er unscheinbar aus, der dunkelgrüne Kunststoff-Ordner mit über drei Kilogramm Gewicht. Aber er hat immerhin eine Prägung mit dem Mercedes-Stern und den Schriftzügen UNIMOG und GERÄTEHANDBUCH. Innen wird dann schnell klar, dass es sich um ein geballtes Paket wichtiger Informationen zu den in der Mitte der 1950er Jahre für den Einsatz mit dem Unimog freigegebenen Geräte für die Landwirtschaft handelt. Jedes geprüfte und freigegebene Gerät wir auf einer Doppelseite einheitlich dokumentiert. In einigen Fällen ist noch der passende Prospekt oder die Preisliste beigegeben.

    Die Dokumentation der einzelnen Geräte beginnt auf der Vorderseite bei der Lieferfirma und der Gerätebezeichnung. Dann folgen die Art des Anbaus, der Lieferumfang der Normalausführung und eventueller Sonderausrüstungen, die technischen Daten und die Leistungsdaten sowie der Leistungsbedarf des Geräts bis hin zur eventuellen Betriebsdrehzahl der Zapfwelle. Auf der Rückseite ist zunächst vermerkt, für welche Unimog-Typen die Freigabe erfolgte und welche Sonderausrüstungen er haben muss. Es folgt der Anwendungsbereich und gegebenenfalls die Kombinationsmöglichkeit mir anderen Geräten. Es folgen besondere Hinweise, die insbesondere die Beleuchtung, die Transportgeschwindigkeit und andere Sicherheitsaspekte betreffen. Die Dokumentation schließt mit Hinweisen auf vorhandene Betriebsanleitungen, die Ersatzteilbeschaffung, den Kundendienst sowie eventuelle technische Rundschreiben ab. Was nach heutigen Gesichtspunkten fehlt, sind das Freigabedatum und zumindest ein Kurzzeichen des Verantwortlichen.

    Aus dem Inhaltsverzeichnis der Nachlieferungen wird deutlich, dass es parallel dazu ein Gerätehandbuch für die Forstwirtschaft und das Gewerbe gab. Es soll in einem blauen Kunststoffordner enthalten sein – ist aber dem Autor bisher nicht bekannt.

    Beispiel Mörtl-Mähwerk (zum Vergrößern anklicken):

    Freigabe Vorderseite

    Freigabe Rückseite

    Beigefügter Prospekt mit Vorder- und Rückseite:

     

    Dringende Notwendigkeit der Gerätehandbücher

    Aber was war der Auslöser für dieses außergewöhnliche Werk? Dazu befragte ich im November 2017 Unimog-Pionier Manfred Florus (1924 – 2018), der Mitte der 1950er Jahre Leiter der Unimog-Verkaufsförderung war – also hautnah mit dem Thema befasst. Florus war als Student in Hohenheim bereits bei der allerersten Vorführung mit dabei und erinnerte sich bereits im Band 1 des Buches Geschichten rund um den Unimog: „Im Wintersemester 1946 begann ich als frischgebackener Student in Hohenheim an der Landwirtschaftlichen Hochschule. Und da sah ich auch zum ersten Mal in meinem Leben einen Unimog. Das war im Jahr 1948, und von einer Liebe auf den ersten Blick konnte damals wirklich keine Rede sein. Hätte mir damals jemand prophezeit, ich würde den Rest meines beruflichen Lebens diesem Fahrzeug widmen, so hätte ich sicher laut gelacht. Denn der Unimog, der von Herrn Grass, dem landwirtschaftlichen Berater des Entwicklungsteams rund um Herrn Friedrich, in Hohenheim vorgeführt wurde, machte auf die Professoren und die anwesenden interessierten Studentenschar zunächst überhaupt keinen günstigen Eindruck. Es hätte eine Pflugvorführung werden sollen, die aber verunglückte, da der anmontierte Pflug damals der Zugleistung des Unimog nicht gewachsen war und sich verformte.

    Womit wir beim Thema wären. Florus erinnerte sich, dass es sich bei dieser Vorführung um einen Rohrgrindel-Pflug der Firma Rabe aus dem Bestand der Hochschule handelte. Besonders gute Erfahrungen hatte er dann nach seinem Eintritt bei Boehringer als Vorführer mit Pflügen der Firmen Gebrüder Eberhardt in Ulm – damals der größte Pflughersteller Europas – und der Bayerischen Pflugfabrik in Landsberg gemacht. Selbstverständlich auch mit den dann passenderen Pflügen der Rabewerke in Bad Essen.

    1949 las Manfred Florus am Werkstor von Gebrüder Boehringer in Göppingen: „Arbeitskräfte für den Unimog gesucht!“ Und dann ging alles sehr schnell. Er wurde als Hilfsarbeiter für die Montage eingestellt und begann noch am gleichen Tag mit der Arbeit. Bald wurde er Vorführer und es wurde seine Aufgabe, ein Händlernetzt mit aufzubauen.

    Das Kraftfahrzeug-Bundesamt, so Florus, verlangte Anfang der 1950er Jahre, dass alle beim Unimog zum Einsatz kommenden Geräte zuvor im Kraftfahrzeugbrief eingetragen wurden. Das widersprach dem Grundgedanken des Unimog, denn möglichst viele Wechselgeräte sollten auch spontan zum Einsatz kommen können.

    Unimog-Pionier Manfred Florus (1924 – 2018) beim Studieren des Unimog-Gerätehanbuchs “Landwirtschaftliche Geräte” von 1955 – Foto Michael Wessel

    Den Kontakt von der Unimog-Konstruktion zum Kraftfahrt-Bundesamt pflegte seinerzeit Fritz Lademacher.

    Selbstverständlich mussten die Wechselgeräte der Straßenverkehrsordnung entsprechen. Es galt also, sämtliche Geräte so abzustimmen, dass sie dieser entsprachen. Das betraf insbesondere die Arbeitsbreite. Außerdem mussten sämtliche Gewichte der zulässigen Achslast des jeweiligen Unimog entsprechen.

    Viele Gerätehersteller kamen auf Daimler-Benz zu, um die erforderliche Freigabe zu erhalten. Die Prüfungen erfolgten dann beim Hersteller oder im Werk Gaggenau.

    Zuständigkeiten bei den ersten Gerätehandbüchern

    Innerhalb des Unimog-Vertriebs war Anfang der 1950er Jahre in Verantwortung von Hans Zabel für den Kontakt zu den Herstellern landwirtschaftlicher Geräte ein Herr Schäfer der Ansprechpartner. Er setzte die Ergebnisse der Prüfungen dann auch in die formellen Freigaben um. Da er aus Alzey in der Pfalz stammte, hatte er laut Manfred Florus noch das Gebiet Unimog im Weinbau unter seinen Fittichen.

    Im Entwicklungsbereich war die Verantwortung nach Gerätegruppen aufgeteilt.

    Lademacher: Pflege- und Fronthackgeräte, Bodenbearbeitung

    Planers: Pflanzenschutz

    Hobach: Düngestreuer, Säh- und Pflanzgeräte

    Schleith: Mähwerke

    War die Freigabe erfolgt, war dies ein wichtiges Werbeargument für den Gerätehersteller. Stolz wurden Anwendungen mit dem Unimog in die Prospekte aufgenommen und der Ochsenkopf oder ab 1953 der Mercedes-Stern tauchte dann in den Prospekten auf. War die Gerätefreigabe im Handbuch aufgenommen, so erleichterte sie natürlich dem Verkäufer die Übersicht und sie war somit auch eine wichtige Information im Gespräch mit den Kunden.

    Manche Beschreibungen waren relativ leicht abzufassen. Besonders interessant waren dabei immer wieder die technischen Daten und die Leistungsdaten.

    Die Freigabe bewährte sich auch im Rechtsstreit bei Garantiefällen. Dabei wurde geklärt, ob das Gerät der Beschreibung entsprochen hat und ob es richtig angebaut und genutzt wurde.

    Denn wie heißt es so schön: Erst durch die Anbaugeräte wird der Unimog zum Universal-Motorgerät.

     

    Weitere Dokumentationen der Geräte zum Unimog

    UNIMOG-Fortschritt

    Für die schnelle Orientierung der Mitarbeiter im Unimog-Vertrieb erschien 1959 eine Zusammenstellung aller für den Unimog erprobten Geräte mit dem Titel “Fortschritt”. Darin sind auf 10 Seiten die Geräte aufgeführt, die im Werk Gaggenau erprobt und als brauchbar befunden wurden.

     

    Unimog – Landwirtschaftlicher Geräte

    Ende der 1960er Jahre erschien seitens der Unimog-Konstruktion eine Auflistung “Unimog – Landwirtschaftlicher Geräte” mit einer beigegebenen Anhänger-Geräteliste.

     

    Die Herstellerliste in “UNIMOG Landwirtschaftliche Geräte”

    MB trac  Unimog  Geräte

    Wieder etwa zehn Jahre später erschien ebenfalls seitens der Unimog-Konstruktion ein großer Ringbinder im Querformat mit der Loseblatt-Geräteliste “MB trac Unimog Geräte”. Auch hierin sind allerdings nur die wesentlichen Daten der Geräte enthalten.

     

    Beispielseiten HIAB Ladekran 965:

     

    Geräte-Handbücher

    Sehr informativ und reich bebildert sind die gebundenen Geräte-Handbücher, die von der Unimog-Verkaufsförderung herausgegeben wurden – wie dieses für die Schwere Baureihe im Mai 1992. Es wiegt ein knappes Kilo.

    Zu den meisten Geräten sind Fotos enthalten.

    Dann folgen die wichtigsten Daten und Kontaktinformationen:

    Diese Aufstellung ist natürlich nicht vollständig. Insbesondere fehlen die Informationen zum Gerätehandbuch “Forstwirtschaft und das Gewerbe”. Blückliche Besitzer bitte ich um Kontaktaufnahme unter info@unimog-community.de , um diesen Part ergänzen zu können.

    Michael Wessel

    Anlage:

    Gliederung des Gerätehandbuchs Landwirtschaft von 1955

    Einteilung der landwirtschaftlichen Geräte

    Gruppe I         Bodenbearbeitung

    • Pflüge
    • Kultivatoren
    • Eggen
    • Fräsen
    • Spurlockerer

    Gruppe II        Düngerstreuer

    Gruppe III       Sämaschinen

    Gruppe IV      Pflanz- und Hackmaschinen

    Gruppe V        Pflanzenschutzgeräte

    Gruppe VI      Mähwerke

    Grünfuttersammler

    Getreide-Handablagen

    Gruppe VII     Heuwerbungsgeräte

    Gruppe VIII    Getreide-Erntemaschinen

    • Binder
    • Mähdrescher
    • Mähhäcksler

    Gruppe IX      Hackfrucht-Erntemaschinen

    Gruppe X        Ladegeräte

    Gruppe XI      Pumpen

    Beregnungsanlagen

    Gruppe XII     Weidemelkanlagen

    Gruppe XIII    Weinbaugeräte

    Gruppe XIV    Erdbohrgeräte

    Gruppe XV     Sonstige Geräte

    Gruppe XVI    Sonderausrüstungen

    Sackmann Unimog