Etwas Besonderes hatte Walter Munder, Jg. 37, zum Unimog-Treffen am 1. Juli bei der ehemaligen Zuckerfabrik in Bad Cannstatt mitgebracht: Ein Unimog-Bild, das der Unimog-Generalvertreter Kloz beim Kundentreffen 1956 allen Teilnehmern geschenkt hatte. Auf den ersten Blick glaubt man an eine Liska-Zeichnung. Es war jedoch ein anderer Künstler.
Gottlob Munder, Inhaber eines Gartenbaubetriebs, und Vater von Walter Munder, hatte am 13. Juli 1949 den Boehringer mit der Fahrgestellnummer 30 – also noch aus der Vorserie von 100 Stück – über die Generalvertretung Kloz für 13.500 DM erhalten. Der nächste kam bereis aus Gaggenau und kostete nur 10.500 DM. Er kaufte in der Folgezeit noch zwei weitere Unimog. Den fünften, ein Unimog 421.123, erwarb dann 1968 bereits Walter Munder selbst. Das Fahrzeug ist gelegentlich noch im Einsatz, und es war Ehrensache, dass er mit diesem vorfuhr – begleitet von seinem Enkel Michael.
Text und Fotos: Michael Wessel